23.11.2026: 10 – 15 Uhr
Für junge Menschen mit Behinderung gibt es viele Wege von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung – und in Frankfurt zahlreiche Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsangebote. Doch nicht immer sind diese ausreichend bekannt oder greifen an den entscheidenden Übergängen gut ineinander.
Mit unserem Fachtag möchten wir deshalb Wissen teilen, Akteur:innen vernetzen und gemeinsam an konkreten Herausforderungen arbeiten. Ziel ist es, nicht nur Angebote besser kennenzulernen, sondern auch Schnittstellen zu verbessern und konkrete nächste Schritte für Frankfurt zu entwickeln.
Ein kompakter Überblick ordnet die verschiedenen Wege für junge Menschen mit Behinderung von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung ein. Auch die geplante Neuauflage der Fachpraktiker:innenausbildung 2027 wird dabei eine Rolle spielen. In zehn Kurzpitches stellen Fachstellen und Institutionen ausgewählte Angebote vor. Beim anschließenden Markt der Möglichkeiten gibt es Gelegenheit zum vertieften Austausch und zur Vernetzung. Im Workshop-Forum „Frankfurter Übergänge gemeinsam verbessern“ bearbeiten wir konkrete Fragestellungen aus der Praxis.
Eingeladen sind Fachkräfte und Engagierte aus Stadtelternbeirat, Schulen, Beratung, Jugendhilfe und Berufsorientierung, Arbeitsverwaltung, Kammern, Bildungs- und Maßnahmeträgern, Betrieben, Interessenvertretungen und weiteren Einrichtungen, die junge Menschen mit Behinderung im Übergang Schule–Beruf begleiten.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, Ihre Erfahrungen und die gemeinsame Arbeit an besseren Übergängen in Frankfurt!
Vorläufige Agenda
09:30 Uhr Check-in
10:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung durch IHK Vizepräsident Klaus-Stefan Ruoff
10:15 Uhr Kurzvortrag und Q&A: Wege von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung
11:10 Uhr Zehn Kurzpitches: Angebote, die mehr Fachkräfte kennen sollten
12:00 Uhr Mittagsimbiss, Markt der Möglichkeiten und Vernetzung
13:00 Uhr Workshop-Forum: Frankfurter Übergänge gemeinsam verbessern
Bisher angedachte Themen sind unter anderem:
- Was brauchen Schüler:innen mit Förderbedarf, damit nach dem Ende der Schulzeit ein passender Anschluss gelingt?
- Was sind die Herausforderungen für junge Menschen mit Behinderung und ihre Eltern im Kontext der Psychologischen Eignungsuntersuchung (PSU)?
- Welche Informationen brauchen Eltern wann – und über welche Kanäle erreichen wir sie zuverlässig?
- Wie gewinnen und unterstützen wir Betriebe für Praktika, Ausbildung und Beschäftigung?
- Wie kann der Beratungsprozess in Schulen besser strukturiert werden, damit keine Versorgungslücken entstehen?
- Wie können Mobilität/Fahrdienste und Assistenzbrüche zwischen den Systemen vermieden werden?
- Welche Besonderheiten gelten für junge Menschen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (GE) – und wie können ausreichend Angebote für Teilhabe und Tagesförderung geschaffen werden?
14:00 Uhr Gemeinsame Ernte, Verabredungen und Ausblick
ab 14:30 Uhr Ausklang und Networking