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Podiumsdiskussion

Termin: 28.09.2020 von 13:00 bis 14:30 Uhr

„Gelebte Inklusion am Arbeitsplatz – Unternehmenskultur und der Umgang mit dem Bekenntnis zur Behinderung“

Viele Behinderungen (z.B. psychische und seelische Beeinträchtigungen oder Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Epilepsie) können von außen nicht sofort erkannt werden. Das hat für manche Menschen Vorteile, denn sie fühlen sich hinter einer Mauer des Nichtwissens geschützt. Aber das fehlende Bewusstsein bei Kolleg*innen und Vorgesetzten kann auch Nachteile haben. In der Podiumsdiskussion beleuchten wir Aspekte der Unternehmenskultur und gelebte Inklusion am Arbeitsplatz: Sollen Betroffene ihre Behinderung im Unternehmen transparent machen? Welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden? Wie schafft ein Unternehmen bei betroffenen Mitarbeitenden eine Atmosphäre des Vertrauens?

Zur Anmeldung bei der IHK
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Diskussionsteilnehmer*innen:

Clarisse da Silva Pereira
Clarisse da Silva Pereira , Frankfurter Verein

Clarisse da Silva Pereira ist eine begeisterte Brückenbauerin. Bei ihrer Arbeit im Übergangsmanagement des Frankfurter Vereins hilft sie psychisch behinderten MitarbeiterInnen, ihr Selbstvertrauen wiederzuerlangen und das Vertrauen von Unternehmen zu gewinnen, um den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben zu finden.

Markus Grossbach
Markus Grossbach, Fraport AG

Markus Grossbach studierte Kunstgeschichte und Klassische Archäologie und kam 2001 als „Quereinsteiger“ zum Flughafen Frankfurt, wo er seit 2006 das Fraport Archiv verantwortet. Aufgrund seiner MS-Erkrankung ist er seit 2013 rollstuhlpflichtig, geht seiner Tätigkeit aber weiter uneingeschränkt nach.

Alexander Walter
Alexander Walter, Vorsitzender, Deutsche Epilepsievereinigung, Landesverband Hessen e.V

Ich heiße Alexander Walter, bin 39 Jahre jung, war mit 2 Jahren an Leukämie erkrankt, durch die Strahlenbehandlung hat sich in den Folgejahren Epilepsie entwickelt.
Aber auch aus diesem Kampf ging ich als Sieger heraus, ich bin heute Anfallsfrei.
Ich lebe nach der Devise „Niemals aufgeben“

Ich engagiere mich in verschiedenen Ämtern u.a. seit einigen Jahren für Deutsche Epilepsievereinigung Landesverband Hessen e.V., die Selbsthilfearbeit übe ich aus um etwas zu bewegen und den Betroffenen für die Zukunft einen besseren Weg zu bereiten.
Ich begann mich in der Selbsthilfe zu engagieren, um den Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen lasst euch nicht von euren Problemen unterkriegen.

Jeder kann anderen helfen, das auch ohne in ein Amt gewählt worden zu sein, andere unterstützen ist einfach, und viele können viel bewegen. Darum wendet euch an die Organisationen/Selbsthilfegruppen/Stiftungen/etc., und bietet eure Unterstützung an.

Uta George
Dr. Uta George, Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt

Dr. Uta George ist Soziologin und Leiterin der Abteilung „Grundlagenarbeit und Antidiskriminierung“ sowie stv. Amtsleiterin im Amt für multikulturelle Angelegenheiten. Fr. George arbeitet seit mehr als 10 Jahren zu Fragen von Diversität, Antidiskriminierung, Migration, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Sie war zuvor 15 Jahre pädagogische Mitarbeiterin in der Gedenkstätte Hadamar und hat dort ein Angebot für Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt

Moderation:

Alexander Trennheuser
Alexander Trennheuser

Alexander Trennheuser ist Diplom-Sozialwissenschaftler und arbeitet seit seinem Abschluss bei Mehr Demokratie e.V.
Von 2002 bis 2020 war er als Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie in Nordrhein-Westfalen tätig. Seit Mai 2020 ist er Bundesgeschäftsführer von Mehr Demokratie e.V. Er lebt mit seiner Frau und seinen 2 Kindern in Leverkusen.